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„ALS ICH MENSCH WURDE, MUSST ICH STERBEN“ - Bruno S.

Von Annett Krause und Matthias Hilke, in: WDR3/Köln am 15.02.2014 | SWR2/Stuttgart am 22.5.2020

Seine Tiefe und Tragik beeindrucken den Regisseur Werner Herzog, der ihn für die Rolle des "Kaspar Hauser" engagiert. Der Film gewinnt die "Goldene Palme" in Cannes.

Bruno Schleinstein Portrait 2010
Bruno S. in seiner Wohnung zwei Wochen vor seinem Tod 2010

2010 fand man Bruno S. in seiner Berliner Wohnung tot am Flügel sitzend. Er war 68 Jahre alt. Seinen Nachnamen wollte er geheim halten, galt deshalb als "unbekannter Soldat des deutschen Films", wie ihn Werner Herzog einst nannte. 23 Jahre verbrachte er in Besserungsanstalten, wurde während des Nationalsozialismus in den Wittenauer Heimstätten für vermeintlich geistesschwache Kinder Opfer ärztlicher "Experimente". Erst 1956 "geht der Bruno in Freiheit", wird Gabelstaplerfahrer und zieht als Moritatensänger über Berlins Hinterhöfe.

Produktion: SWR/rbb 2013 | Redaktion: Dorothea Runge
http://www.wdr3.de/hoerspielundfeature/brunos100.html

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