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† NACHRUF

N O ! a r t  ist
die strategische
Kreuzung,
auf der sich
künstlerische
Produktion und
gesellschaftlich
kulturelle Aktionen
begegnen.
mail
 

Geboren am 02.06.1932 in Berlin-Friedrichshain als drittes Kind aus einer unehelichen Beziehung seine Mutter mit einem Polen, kam er etwa 1937 ins Heim; ab 1941 im Haus Wiesengrund der Wittenauer Heilstätten untergebracht; mehrfach ausgerissen und wieder aufgegriffen; Opfer medizinischer Versuche; nach dem Krieg u. a. Unterbringung in einer psychiatrischen Anstalt.

Trotz diverser Ausbruchsversuche wird er immer wieder zurückgebracht, bis er 1955 entlassen wird. Er lebt in Obdachlosenasylen und Männerheimen und verdient seinen Lebensunterhalt als Hilfsarbeiter.

In dieser Zeit beginnt er mit Ziehharmonika und Akkordeon zu musizieren.

Mitte der 60er Jahre entstehen erste Zeichnungen, auf denen er seine Liedtexte illustriert.

1958 bezieht er eine eigene Wohnung. Ab 1963 arbeitet er die nächsten 28 Jahre als Gabelstaplerfahrer.

In seiner Freizeit zieht er als Moritatensänger durch die Berliner Hinterhöfe.

In den 1970er Jahren Entdeckung durch den Filmemacher Werner Herzog; 1974 erste Hauptrolle in dem Film „Jeder für sich und Gott gegen alle – Kaspar Hauser“;

1975 und 1976 ist er Hauptdarsteller in Filmen von Werner Herzog. Nach dieser kurzen Phase der Filmberühmtheit kehrt Bruno Schleinstein zurück zu seinem bisherigen Leben als Hinterhofmusikant und Künstler in Berlin.

In den 90ern macht er sich zunehmend einen Namen unter Kunstsammlern und Künstlerkollegen.

Seit 2008 Anerkennung nach dem Gesetz für politisch und rassisch Verfolgte als „Reichsausschusskind“.

Gestorben am 11.08.2010 in Berlin-Tiergarten.

s.a. link http://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_S.

© http://bruno-s.no-art.info/bio-de.html